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Haupt-Probleme
der derzeitigen Planung:
- Die derzeitige Rechtsabbiege-Möglichkeit aus Richtung Grub zur "Riederer Straße"
entfällt in Zukunft.
Die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kirchdorf-Grub usw., die nach Rinchnach wollen, müssen künftig dreimal abbiegen (auf der B 85 nach links, dann in die "neue" St 2134 nach rechts und anschließend noch einmal nach links [Probstberg/Gehmannsberger Str.]).
- Die Hauptzufahrtsstraße in den Rinchnacher Ortskern wird als schnellste Anbindung die Gehmannsberger
Straße ab Ausfahrt "Rinchnach-Mitte" werden.
Von dort fließt der Verkehr über die für überörtlichen Verkehr ungeeignete Gehmannsberger Straße direkt an der Schule vorbei. Die Einmündung dieser Straße in die Ortsmitte erfolgt an einer sehr schmalen, unübersichtlichen, erheblich geneigten und durch Begrenzungsmauern eingeengten Stelle
gegenüber der Kirche. Dies führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit sowie zu einer enormen Verschlechterung der
Schulwegsicherheit.
- In der bestehenden Planung ist keinerlei Möglichkeit für die Überquerung der geplanten Umgehungs-Trasse
zwischen Gehmannsberger Straße und Zimmerauer Straße vorgesehen.
Der Fahrweg zum Anwesen Loibl (Schneidergasse) fällt weg.
Aber auch für alle Fußgänger, "Schwammerlsucher", Spaziergänger, Wanderer, Jogger, Freizeitreiter, Skilangläufer, Pferdekutschen usw. ist das ursprünglich-natürliche und weiträumige Naherholungsgebiet im östlichen Gemeindebereich kaum oder nicht mehr erreichbar.
Auf der Bürgerversammlung wurde ausdrücklich gefragt, ob nachträglich ein Fußgänger-Durchlass eingeplant wird. Die Antwort darauf: "Dies kann nicht versprochen werden ..."
- Das Einverständnis der Gde. Rinchnach mit der vorgelegten Planung wurde "unter Berücksichtigung
der Änderungswünsche" erteilt (Gemeinderatsbeschluss vom 10.2.2009).
Vor allem folgende Änderungswünsche werden nicht erfüllt werden:
"Bei Unterasberg soll an der Abfahrt nach Rinchnach ein Kreisverkehr angelegt werden ...
Über diesen Kreisverkehr könnte durch einen großzügigeren Ausbau des geplanten Wirtschaftsweges entlang der neuen Straße bis zur Zimmerauer Straße ... eine direkte Anbindung an die Umgehung für Oberasberg, Zimmerau und den Schwerverkehr der beiden Zimmerauer Sägewerke geschaffen werden ..."
Dies wäre ein Bau einer zweiten Staatsstraße. Laut Rücksprache mit der Regierung von Niederbayern wird diese Straße auf keinen Fall vom Freistaat Bayern gebaut.
Die schwerlast-taugliche Straße von Hinterklessing nach Unterasberg müsste von der Gemeinde gebaut und unterhalten werden. Als Gemeindestraße wird aber diese Straße höchstwahrscheinlich aus Kostengründen nicht gebaut werden.
- Der Kreisverkehr bei Unterasberg wird ebenso nicht gebaut werden, da bei Unterasberg
keine Straßen-Kreuzung entsteht.
- Der Schwerlastverkehr Richtung Zimmerau wird weiterhin durch Klessing und nun auch durch
Gehmannsberg fließen.
- Heute werden nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes Straßen nicht mehr der Landschaft angepasst, sondern so gebaut,
dass sich möglichst geringe Steigungen ergeben. Für die Rinchnacher Umgehung hat dies zur Folge, dass umfangreiche Erdbewegungen notwendig sind
und so gut wie kein Quadratmeter des Naturbodens unberührt bleibt.
Im Probstberg muss z. B. ca. 10 m tief Granitfels abgetragen werden.
Insgesamt müssen 170 000 m3 abgegraben, 130 000 m3 aufgefüllt und 40.000 m3 Erdreich abgefahren werden.
- Die Umgehungsstraße führt durch Verlust und Zerschneidung von "Wirtschaftsflächen" zu einer
Beeinträchtigung der Landwirtschaft, Vollerwerbsbetriebe werden in ihrer Existenz gefährdet.
- Das Naherholungsgebiet für die Rinchnacher und das touristisch groß angepriesene Natur- und Wanderareal
Richtung Gehmannsberg und Kohlau wird abgetrennt.
- Die bestehende Staatsstraße 2134 wird von der Probstberg-Siedlung bis zum Ende der Hofmark an der Brücke über
die Rinchnacher Ohe zur Gemeindeverbindungs- bzw. Ortsstraße abgestuft. Der Teil der Straße nach Ried, der parallel zur B 85neu gebaut wird wird ebenfalls zur Gemeindeverbindungsstraße gewidmet.
Das bedeutet, dass die Gde. Rinchnach für diese Strecke (ca. 2 km) in Zukunft Unterhalt, Winterdienst usw. leisten muss.
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