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An die
Bürgermeister der Gemeinde Rinchnach
Vertreter des Gemeinderates Rinchnach
Gespräch zwischen IG- und Gemeinderatsvertretern
Hallo,
wir, die IG "Für eine naturerhaltende Umgehung von Rinchnach", wie auch einige Gemeinderäte finden, dass es gut wäre, wenn man in einem sachlichen Gespräch an einem "Runden Tisch" die verschiedenen
Standpunkten bezüglich einer Umgehung von Rinchnach austauschen würde.
Wir laden deswegen herzlich zu einem "internen Gespräch"
am Sonntag, den 20. September, 18 Uhr im Rinchnach Hof
ein.
Als Teilnehmer von der IG-Seite werden voraussichtlich Manfred Aichinger, Gisela Dengler, Josef Dengler, Franz Egner, Sebastian Egner, Rudi Gierl, Monika Lorenz und Josef Raith teilnehmen.
Damit die Gesprächsrunde möglichst kompakt diskutieren kann, meinen wir, dass zusammen mit dem 1. und 2. Bürgermeister jeweils einige Vertreter der einzelnen Gemeinderatsfraktionen die jeweiligen Gesichtspunkte vorstellen.
Wir hoffen, dass sich der althergebrachte Spruch "Mit'm Red'n kemmand d'Leit zamm" wieder einmal bewahrheitet.
Herzlich
IG Umgehung-Rinchnach
Informations-E-Mail mit Berichterstattung zum Gespräch am 20.9.2009
an die Regierung von Niederbayern, das Staatliche Bauamt Passau, an Staatsminister Brunner sowie die MdLs Halitzky, Muthmann und Perlak
Sehr geehrte Damen und Herren,
die IG "Für eine naturerhaltende Umgehung von Rinchnach" hatte am 20.9.2009 die Bürgermeister und Vertreter der Gemeinderatsfraktionen zu einem Gespräch
an einem "Runden Tisch" eingeladen.
Da die Gemeindeverantwortlichen bisher jedes Gespräch ablehnten und so die Kommunikation nur auf schriftlichem Wege oder über die Gerüchteküche erfolgte,
wollten wir in einer sachlichen Gesprächsrunde zum einen die verschiedenen Standpunkte zu den Trassen austauschen, zum anderen aber auch "atmosphärische Störungen" der Kommunikation zwischen Gemeinde und IG generell entschärfen.
Dabei sollten Missverständnisse und Fehlinterpretationen, die sich durch Zeitungsartikel, Leserbriefe usw. hochgeschaukelt haben, angesprochen werden. Thematisiert sollte
auch der unserer Meinung nach sehr restriktive Umgang der Gemeinde mit der IG werden.
Der Einladung zum Gespräch folgten drei Gemeinderäte aus der "Oppositions-Gemeinderatsfraktion". In einem eineinhalbstündigen Gespräch wurde sehr
sachlich, aufgeschlossen und gewinnbringend diskutiert.
Dass nicht mehr Eingeladene der Einladung der IG folgten kann auch daran gelegen hatte, dass die Gemeinderäte vom Geschäftsstellenleiter der Gemeinde Rinchnach schriftlich
aufgefordert wurden, an diesem Gespräch nicht teilzunehmen. Die Begründung für diese Aufforderung liegt uns nicht vor.
Aber für Bürgermeister Schaller lag die Begründung seiner Nichtteilnahme - wie er in einer kurzen Unterhaltung zwei Tage vor dem Gesprächstermin bei einer
Begegnung auf dem Gemeindevorplatz sagte - darin, dass dieses Gespräch keinen Sinn mache, da die Argumente ja vorgetragen seien und die Entscheidung nun bei der Regierung liege. Und auch die Nachfrage nach den seit Anfang April unbeantworteten Dienstaufsichtsbeschwerden
gegen den Geschäftsleiter der Gemeinde Rinchnach ergab, dass diese wahrscheinlich auch nicht beantwortet werden.
Gegenstand dieser Dienstaufsichtsbeschwerden waren
- zum einen die Umstände zweier Besuche einer Grundstücksbetroffenen in der Gemeindeverwaltung Rinchnach, bei der ihr
eine Einsicht in die genauen Planfeststellungsunterlagen zum Bau der geplanten Ortsumgehung von Rinchnach verwehrt sowie die Niederschrift einer Einwendung abgewehrt wurde.
- zum anderen die einem nicht "Grundstückbetroffenen" widerfahrene unangemessene Behandlung bei einem Besuch
in der Gemeindeverwaltung, bei der er nach seiner Bitte um Einsichtnahme in die Planfeststellungsunterlagen zum Bau der geplanten Ortsumgehung von Rinchnach lautstarke, heftige und unangemessene Vorwürfe über sich ergehen lassen musste.
Wenn auch dieser erneute Versuch zu einer entspannten Kommunikation und Diskussion wieder etwas ins Leere lief, ist doch ein erster Schritt zu einer "Entstressung"
des Verhältnisses zwischen Gemeinde und IG gelungen.
Mit freundlichen Grüßen
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